FILTROX schlägt ein wichtiges neues Kapitel auf. Mit einem sorgfältig geplanten Führungswechsel legen wir den Grundstein für die weiterhin erfolgreiche Entwicklung und die langfristige Zukunft des Unternehmens.
Heute möchten wir Sie über eine wichtige Neuerung hinsichtlich der künftigen Führung von FILTROX informieren.
Scalable Clarification of a β-Galactosidase-Producing E. coli Cell Culture
Discover how scalable FILTROX depth filtration systems can support the efficient clarification of enzyme solutions.
In this webinar, we will take a closer look at the clarification of a β-galactosidase-producing E. coli K12 culture, covering:
Process development
Scale-up considerations
Selection of suitable FILTROX technologies for enzyme-containing process streams
Presenters: • Claudia Dietrich, Dr. Sc., Global Product Manager Life Science SU • Georgios Makris, PhD, Global Application Engineer Life Science • David Vinzent, Global Product Manager Life Science
27 October 2026 Choose the session that suits your time zone best:
09:00–10:00 CET (08:00–09:00 UTC) — [Slot 1] REGISTER HERE
17:00–18:00 CET (16:00–17:00 UTC) — [Slot 2] REGISTER HERE
AAV-Downstream-Processing ist kein Filtrationsproblem – es ist ein Problem des Variabilitätsmanagements
Zusammensetzungsschwankungen des Feeds, Feststoffvariabilität und Schersensitivität bestimmen die Prozessstabilität, nicht nominale Filterratings. In diesem Kontext ist Filtration keine passive Prozesskomponente mehr. Die Filtration selbst wird Teil der Prozessdynamik. Starre Filtrationsaufbauten neigen dazu, Schwankungen direkt weiterzugeben: Kleine Veränderungen im Feed können unmittelbare Δp-Reaktionen (Differenzdruckreaktionen) und instabiles Fließverhalten verursachen. Δp ist nicht nur ein Druckwert – er ist ein Echtzeit-Indikator dafür, wie das System auf Prozessvariabilität reagiert. Nachgiebigere bzw. flexiblere Systemarchitekturen verhalten sich anders: Sie dämpfen Druckschwankungen, glätten das Strömungsprofil und reduzieren die Ausbreitung von Prozessrauschen. Genau hier wird das Systemdesign entscheidend.
Ein flexibles Single-Use-Setup wie PURADISC SU bringt eine inhärente hydraulische Dämpfung mit sich, stabilisiert den Δp-Verlauf und reduziert die durch das System verursachte Variabilität im Prozess.
Für AAV-Prozesse bedeutet dies:
Schutz schersensitiver Vektoren
verbesserte Prozesskonsistenz
besser vorhersagbares Scale-up-Verhalten
In der AAV-Produktion ist Stabilität kein Luxus sie ist ein entscheidender Faktor für den Ertrag. AAV-Filtration optimiert man nicht durch einen Filterwechsel – man optimiert sie durch die Kontrolle der Systemreaktion.
Wir freuen uns, Ihnen eine aktuelle Erfolgsgeschichte aus einem Projekt in Istrien präsentieren zu können, in dem wir einen Kunden bei der Optimierung seines Filtrationsprozesses für natives Olivenöl extra unterstützt haben. Durch eine gezielte Analyse und Feinabstimmung des Filtrationssystems konnten wir die Gesamteffizienz deutlich steigern – was zu einem höheren Durchsatz und geringeren Produktverlusten führte. Diese Optimierungen haben nicht nur die Abläufe vereinfacht, sondern auch dazu beigetragen, die hohen Qualitätsstandards zu wahren, die für die Herstellung von Premium-Olivenöl extra unerlässlich sind. Dieses Projekt zeigt, wie selbst etablierte Prozesse von präzisen technischen Anpassungen und datengestützter Optimierung profitieren können. Herzlichen Dank an unseren Partner für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns darauf, auch weiterhin innovative Lösungen für die Tiefenfiltration Ihrer wertvollen Flüssigkeiten zu entwickeln.
FILTROX AG, a leading provider of depth filtration solutions for the beverage, food, and life science industries, today announced a long-term strategic partnership with STRASSBURGER Filter GmbH & Co. KG, a specialist in industrial filter equipment and components. The collaboration combines the strengths of both companies to expand their offering in filter equipment, spare parts, and filtration solutions, while ensuring continuity, high service quality, and long-term support for customers worldwide.
Wählen Sie aus 6 verschiedenen ACTIVASORB®-Filter-Schichten aus und führen Sie Filtrationstests im Labormaßstab durch. Erreichen Sie mühelos und einfach die Ergebnisse, die Sie für eine nahtlose Entwicklung Ihres Filtrationsprozesses benötigen. Das ACTIVASORB-Test-Kit enthält:
Wir freuen uns, Ihnen unseren neuesten Nachhaltigkeitsbericht präsentieren zu können, der unser Engagement für verantwortungsvolle Geschäftspraktiken und unsere Bemühungen zur Minimierung unserer Auswirkungen auf die Umwelt beschreibt.
Dieser Bericht bietet einen umfassenden Überblick über unsere Nachhaltigkeitsinitiativen des vergangenen Jahres und beleuchtet unsere Fortschritte, Erfolge sowie unser fortwährendes Engagement für die Umweltverantwortung. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem Nachhaltigkeitsmanagement und wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.
Letzte Woche war erneut ein Meilenstein in der Geschichte von FILTROX, als wir unsere neue Produktionslinie in unserem Werk in Tlalnepantla, Mexiko, vorstellten! Es war uns eine Ehre, Gäste aus den USA, Mexiko, Peru, Kolumbien, Guatemala, der Dominikanischen Republik und Brasilien begrüßen zu dürfen, darunter angesehene Beamte, Lieferanten, Partner und Händler. Seine Exzellenz Piero Piffaretti, der Schweizer Botschafter in Mexiko, nahm zusammen mit José Maria Padilla aus dem Bundesstaat Mexiko und Carmen Ugalde aus der Stadt Tlalnepantla an der Zeremonie zum Durchschneiden des Bandes teil. Ein großes Dankeschön an das Organisationskomitee für die hervorragende Vorbereitung und an das gesamte FILTROX-Team in Mexiko für die grossartige Gastfreundschaft! Dieser Erfolg ist ein Beweis für die Kraft der Teamarbeit.
Eine möglichst lange Lebensdauer von Frittieröl bei gleichzeitiger Wahrung der Lebensmittelsicherheit und -qualität ist eines der Ziele von Gastronomiebetrieben. Das regelmäßige Filtern des Frittieröls ist die mit Abstand wichtigste Empfehlung, um dies zu erreichen.
Neben dem Filtrieren gibt es noch zwei weitere Verfahren, mit denen Gastrobetriebe versuchen, die Öllebensdauer zu verlängern: die sogenannte Frittieröl-Rotation “Cascading” oder die Variante „von der Wiege bis zur Bahre“.
Frittieröl “Cascading”
ist das Verfahren, bei dem das Frittieröl von einem Bottich in einen anderen umgefüllt wird, bis es gemäß dem Qualitätsstandardverfahren oder der Gesetzgebung des Gastronomiebetreibers als unbrauchbar eingestuft wird.
“von der Wiege bis zur Bahre”
ist die Methode, das Frittieröl in derselben Wanne zu behalten, bis der Punkt es zu ersetzen erreicht ist.
Das Frittieröl in den Fritteusen zersetzt sich beim Frittieren verschiedener Arten von Lebensmitteln unterschiedlich schnell. Beim “Cascading” wird das Öl von einer Wanne mit geringerem Partikelanteil und hellerer Ölfarbe (weniger „feindliche“ Frittierölumgebung) in Wannen mit höherer Verschmutzung und dunklerer Ölfarbe (aggressivere Bedingungen) umgeschüttet.
Erfahrungsgemäß bleibt die Lebensdauer des Frittieröls besser erhalten, wenn der Ansatz „Von der Wiege bis zur Bahre“ verfolgt wird. Es gibt einige technische Begründungen, welche die Bevorzugung des „Von der Wiege bis zur Bahre“-Ansatzes befürworten.
Nachfolgend sind die Vorteile aufgeführt:
Keine Gefahr, dass Verunreinigungen im Frittieröl von einer Frittierwanne in eine andere übertragen werden.
Geringeres Risiko einer Kreuzkontamination zwischen Produkten durch Allergene und Fehlaromen.
Kein Aufwand für das umfüllen des Frittieröls von einem Becken in ein anderes.
Einfachere Kontrolle der Haltbarkeitsdauer des Öls durch festgelegte Qualitätsparameter.
Durch die Anwendung der Cradle-to-Grave-Praxis kann das Frittieröl seinen normalen Abbauprozess durchlaufen und entsorgt werden, wenn der Endpunkt-Frittieröl-Qualitätsparameter erreicht ist, wodurch eine längere Frittierlebensdauer gewährleistet wird.
Daher ist es immer eine gute Praxis, beim Betrieb von Friteusen in Restaurants den „Craft to Grave“-Ansatz beizubehalten, um eine längere Lebensdauer des Frittieröls zu erreichen und Probleme bei der Lebensmittelsicherheit und -qualität der Produkte zu vermeiden.
Die Qualität frittierter Lebensmittel hängt stark vom Zustand des Frittieröls ab. Da es keine einheitliche weltweite Regelung für die Qualität von Frittieröl gibt, haben einige Länder entsprechende Richtlinien oder Vorschriften erlassen. Die meisten davon basieren auf Studien zur Frittieröl-Stabilität beim Kochen und möglichen schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Fettkunde (DGF) ist „Total Polar Compounds“ (TPC) bzw. „Total Polar Materials“ (TPM) heutzutage der gebräuchlichste Frittieröl-Parameter und der zuverlässigste zur Bestimmung der Ölqualität. Der TPM-Wert gibt Auskunft über den mengenmäßigen Anteil polarer und unpolarer Verbindungen im Speiseöl. In Europa ist die Bestimmung des TPM-Werts zum Standard-Referenzprotokoll zur Beurteilung der Qualität von Fetten und Ölen beim Frittieren in der Gastronomie geworden, da es sich um einen der besten Qualitätsindikatoren handelt. Aus diesem Grund haben mehrere Länder Grenzwerte von 24 bis 27 % TPM für degradiertes Frittieröl festgelegt. In Ländern wie den USA und Australien, in denen TPM kein gesetzlicher Grenzwert ist, wird der Parameter zunehmend von Gastronomiebetreibern als interner Benchmark verwendet.
Einige Länder verwenden den Säurewert (AV) oder die freien Fettsäuren (FFA) als Qualitätsstandard. Gemäß den offiziellen Methoden und empfohlenen Praktiken der American Oil Chemists‘ Society kann FFA durch die Division von AV durch den Faktor 1,99 ermittelt werden.
Nachfolgend sind einige Länder aufgeführt, in denen Richtlinien oder Vorschriften zur Bestimmung der Frittierölqualität für die Gastronomie gelten.
Land
Parameter
Limit (%)
Belgien
TPM
≤ 25
Brasilien
TPM
≤ 25
Chile
TPM
≤ 25
China
TPM
≤ 27
Costa Rica
TPM
≤ 25
Deutschland
TPM
≤ 24
Finnland
TPM
≤ 25
Frankreich
TPM
≤ 25
Indien
TPM
≤ 25
Italien
TPM
≤ 25
Japan
Säurewert
≤ 3
Niederlande
TPM
≤ 27
Österreich
TPM
≤ 27
Panama
TPM
< 25
Polen
TPM
≤ 25
Portugal
TPM
≤ 25
Südkorea
Säurewert
≤ 3
Spanien
TPM
< 25
Schweiz
TPM
≤ 27
Thailand
TPM
≤ 25
Tschechische Republik
TPM
≤ 25
Türkei
TPM
≤ 25
Ungarn
TPM
≤ 30
Häufiges Filtrieren des Frittieröls und die konsequente Entsorgung entsprechend der Qualitätsparameter sind die beste Möglichkeit, die Lebensdauer des Öls zu verlängern und damit die Qualität der frittierten Lebensmittel aufrechtzuerhalten.
Wenn Sie mehr über dieses und andere technische Themen zu Frittierölen erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an FILTROX.
Als Anerkennung von EcoVadis Rating wurden wir mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Dies ist eine bedeutende Leistung, die unser Engagement für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken widerspiegelt.
EcoVadis ist eine globale Nachhaltigkeitsbewertungsplattform, die Unternehmen anhand einer Reihe von ökologischen, sozialen und ethischen Kriterien bewertet. Ihr umfassender Bewertungsprozess befasst sich mit unseren Richtlinien, Praktiken und Leistungen in einer Vielzahl von Bereichen, darunter Umweltauswirkungen, Arbeits- und Menschenrechte sowie Geschäftsethik.
Wir sind stolz darauf, unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht zu präsentieren, der unser Engagement für verantwortungsvolle Geschäftspraktiken und unsere Bemühungen zur Minimierung unserer Auswirkungen auf die Umwelt umreißt.
Ein großer Teil der Arbeit bestand darin, die messbare Basis für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, in der Zahlen und Fakten gesammelt und analysiert wurden. Dann haben wir eine Reihe von Aktivitäten und Maßnahmen initiiert und umgesetzt.
Wir glauben, dass Transparenz und Rechenschaftspflicht für das Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele unerlässlich sind, und wir verpflichten uns, regelmäßig über unsere Fortschritte zu berichten. Wir werden weiterhin daran arbeiten, unsere Umweltauswirkungen zu reduzieren und die soziale Verantwortung zu fördern, und wir freuen uns darauf, unsere Stakeholder in zukünftigen Berichten über unsere Fortschritte zu informieren.
Den richtigen Tiefenfilter zu finden ist nicht einfach und oft zeitaufwändig. Das FILTROX Scale-up Test Kit unterstützt Sie dabei, einfach und effizient die beste Tiefenfilterlösung für Ihre Anwendung zu finden, egal ob Tiefenfiltration oder Anschwemmfiltration.
Mit dem mitgelieferten Material können Sie mit 20-ml-Experimenten beginnen und die Ergebnisse auf die gewünschte Chargengröße hochskalieren.
Der Abbau von Frittieröl ist ein sehr komplexer Prozess. Er beinhaltet mehrere chemische und physikalische Reaktionen zwischen dem Frittiermedium (Öl) und dem Produkt.
Beim Frittieren kommt es zu physikalischen Veränderungen, wie zum Beispiel der Übertragung von Wärme von den Heizelementen auf das Frittieröl und somit vom Öl auf die Lebensmittel. Hitze führt dazu, dass Wasser in den Lebensmitteln verdunstet und mit dem Bratmedium reagiert.
Darüber hinaus finden verschiedene chemische Reaktionen zwischen Lebensmitteln, Frittiermedium und Luft statt. Diese Wechselwirkungen, beeinflusst durch das Frittieröl, die Art der Lebensmittel sowie die Frittierbedingungen und die Sauerstoffverfügbarkeit, hängen zusammen und erzeugen ein komplexes Stoffgemisch.
Die chemischen Reaktionen, denen Frittieröl unterliegt, sind Oxidation, Hydrolyse und Polymerisation.
Oxidation
Unter Oxidation versteht man die Wechselwirkungen des Frittieröls mit Sauerstoff, der entweder aus der Luft oder aus dem Produkt stammt. Oxidationsnebenprodukte sind unter anderem Hydroperoxide, Ketone und Dimere. Diese Verbindungen entwickeln sich zu anderen flüchtigen und nichtflüchtigen Komponenten wie Alkoholen und Aldehyden.
Hydrolyse
Hydrolyse ist die chemische Reaktion zwischen Wasser und Frittieröl, bei der unter anderem freie Fettsäuren entstehen. Freie Fettsäuren können den Hydrolyseprozess durch Wechselwirkungen mit dem vom Produkt während des Frittiervorgangs freigesetzten Dampf verstärken.
Polymerisation
Durch die Polymerisation entstehen im Frittieröl sehr große Moleküle (hohes Molekulargewicht). Polymere erhöhen die Viskosität des Frittieröls und verursachen Schaumbildung. Im Extremfall bildet sich ein gelber Lack auf den Bratheizkörpern und der Wannenwand. Es verursacht einen bitteren Geschmack und erhöht die Aufnahme von Frittieröl im frittierten Produkt.
Oxidations-, Hydrolyse- und Polymerisationsnebenprodukte gelten als polare Substanzen, die als gesamte polare Materialien oder Komponenten (TPM oder TPC) gemessen werden können. TPM/TPC ist der beste Parameter zur Bewertung der Frittierölqualität im Foodservice.
Auf unserer Website finden Sie mehr zum Thema über den Abbau von Frittieröl im Artikel „Qualitätsparameter von Frittieröl in Restaurants“.
Wenn Sie mehr über dieses und andere technische Themen zu Frittierölen erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an FILTROX.
Frittieren ist eine beliebte Kochmethode. Es geht schnell und einfach und führt normalerweise zu leckerem Essen.
Während des Frittierprozesses wird Speiseöl Hitze und allen Arten von Verunreinigungen wie Panierung, Teig, Krümel, Marinaden, Eispartikel aus gefrorenen Lebensmitteln usw. ausgesetzt, die seine Lebensdauer verringern. Die Filtration ist somit der wichtigste Schritt, um die Frittieröl-Lebensdauer zu verlängern. Eine regelmässige Filtration hilft die Qualität von Lebensmitteln konstant zu halten und zu kontrollieren und hält dabei die Betriebskosten niedrig.
Dies sind die gängigen Methoden, die beim Frittieröl angewendet werden.
Passive Filtration
Die Oberflächenfiltration bzw. passive Filtration beseitigt Partikel aus dem Öl durch Sieben. Dies ist die Methode, die üblicherweise einfach als „Filtration“ bezeichnet wird. Beispiele für passive Systeme sind Filterpapier, Beutelfilter und Stahlgitter zur mechanischen Entfernung von Feststoffen. Dies umfasst alle Systeme mit Raster von 2 mm bis 4 mm, bis hin zu typischerweise 50 Mikrometer. Diese Methoden entfernen nur die unlöslichen Partikel bestimmter Größen.
Tiefenfiltration
Tiefenfilter bestehen aus einer relativ dicken Schicht poröser Materialien, die unregelmäßige und gewundene Kanäle enthalten. Partikel werden in dieser Matrix eingeschlossen. Tiefenfilter haben eine größere Porosität als passive Filter und verstopfen daher nicht so leicht wie passiven Filter, wo die Poren verschliessen und der Durchfluss durch den Filter nicht mehr möglich ist. Die erhöhte Tiefe der Filtermedien ermöglicht mehrere Filtrationsstufen.
Grössere Feststoffe werden auf der Oberfläche des Pads festgehalten.
Kleinere Feststoffe sind in der Struktur gefangen. Die Struktur hat eine sehr hohe Anzahl von inneren Kanälen. Sie halten einen hohen Grad an Feststoffen fest.
Die innere Struktur wird enger, je weiter nach unten durch das Pad fliesst. Damit wird sichergestellt, dass selbst die feinen Feststoffe aufgefangen werden.
Aktive Filtration oder Behandlung
Diese Filter umfassen aktive Materialien wie Adsorbtions-Pulver und Aktivkohle, neben der beschriebenen Oberflächen- und Tiefenfiltration. Filter mit aktiven Pulvern (z. B. Filterpads) entfernen und reduzieren Metallionen, Seifen, Farbe, Geruch, schlechte Aromen und noch feinere Partikel, die im Öl sind. Die Entfernung dieser Verunreinigungen trägt zur Verlängerung der Lebensdauer des Frittieröls bei.
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Effiziente und Effektive Kombinationen
Die Kombination von Tiefenfiltration und aktiver Filtration ist die effizienteste Methode für die Frittierölfiltration. Sie kombiniert eine feine Filtration mit der Behandlung des Öls und entfernt nicht nur kleine Partikel, sondern auch schwebende Verunreinigungen. Die Kombination aus Tiefenfiltration und Behandlung führt zum längsten Frittieröl-Service-Leben und zu den höchsten Kosteneinsparungen.
Wichtiger Hinweis
Für ein erfolgreiches Frittieröl-Management ist es wichtig, regelmäßig zu filtern. Zweimal tägliches filtrieren sollte das Minimum sein, um die Verschlechterung des Öls zu verlangsamen.
Wenn Sie mehr über dieses und andere technische Themen im Bereich Frittieröl erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an FILTROX oder informieren Sie sich auf unserer Seite zur Frittierölfiltration
Frittieren und damit die Verwendung von Frittieröl ist in der Gastronomie weit verbreitet.
Die Überwachung und Verwaltung des Frittieröls ist wichtig, um eine gleichbleibend hohe Lebensmittelqualität zu gewährleisten. Außerdem hat die Verwendung von Frittieröl einen Einfluss auf die Betriebskosten, zumal die Preise für Frittieröl stark gestiegen sind.
1. Temperatur
Die Sollwerttemperatur liegt vorzugsweise in einem Bereich von 160–175 °C (320 °F–347 °F). Höhere Temperaturen bedeuten nicht kürzere Garzeiten, sondern beschleunigen den Alterungsprozess des Frittieröls (und die Bildung von Acrylamid in stärkehaltigen Lebensmitteln).
Die Temperaturregulierung sollte regelmäßig mit einem Außenthermometer auf Genauigkeit überprüft und die Temperaturen im Rahmen eines HACCP-Konzeptes dokumentiert werden.
Überfüllen Sie nicht die Frittierkörbe, um einen starken Temperaturabfall zu Beginn des Frittiervorganges zu vermeiden. Moderne Fritteusen mit elektronischer oder Computersteuerung verfügen über ein entsprechendes Temperaturregelsystem, das schnell auf Temperaturänderungen reagiert. Fritteusen mit mechanischer Temperaturregelung können erheblichen Temperaturunterschiede unterliegen, die zu einer schnelleren Verschlechterung des Fetts führen können.
2. Vermeiden Sie das Salzen und Würzen vor dem Frittieren
Besonders Salz fördert die Wanderung von Wasser aus dem Inneren an die Oberfläche der Lebensmittel und die Bildung von Giftstoffen. Geben Sie niemals Salz oder Gewürze über dem Bräter zu den Lebensmitteln, egal ob bevor oder nach dem Frittieren.
3. Krümel abschütteln
Vor dem Einlegen von panierten Lebensmitteln wie Nuggets, Hähnchensticks, Schnitzel, sollten lose Krümel von den Speisen geschüttelt werden. Kleine Teile verkohlen leicht in der Fritteuse und beschleunigen den Abbau des Frittieröls. Gerade bei frisch panierten Speisen ist dies sehr wichtig!
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4. Tiefgekühlte Lebensmittel
Befüllen Sie die Frittierkörbe nicht über der Fritteuse. Eiskristalle und Krümel beschleunigen den Ölabbauprozess.
5. Öl häufig abschöpfen
Halten Sie die Frittierwanne frei von schwimmenden Ablagerungen, indem Sie das Öl regelmäßig abschöpfen. Angebrannte Speisereste beschleunigen den Abbau des Frittieröls.
6. Frittierwanne abdecken
Bei Nichtgebrauch Fritteuse abdecken, um das Fett vor Sauerstoff, Licht, Staub und anderen Verunreinigungen zu schützen. Dies verhindert eine zusätzliche Verschlechterung des Frittieröls durch Oxidation und Photooxidation.
7. Filtration
Häufiges Filtern ist das Wichtigste was Sie tun können, um die Lebensdauer Ihres Frittieröls zu verlängern. Regelmäßige Filtration (mindestens zweimal täglich) gewährleistet die Entfernung von Frittierölverunreinigungen, die den Abbau der Ölqualität beschleunigen. Wenn frisch panierte Produkte frittiert werden, wird dringend eine höhere Frittieröl-Filtrationsfrequenz empfohlen!
Zunehmend werden eingebaute Filtersysteme eingesetzt, die das Frittieröl reinigen. Aktiv- und Passivfilter können das Frittiermedium zwar nicht regenerieren, helfen aber, den Frittierölabbau zu verlangsamen und dessen Lebensdauer zu verlängern.
8. Reinigung
Nachdem der Ölzersetzungspunkt erreicht ist (siehe unser Artikel „Frittieröl-Qualitätsparameter“), die Fritteuse entleeren und reinigen. Das Fett muss entfernt werden, um Oxidation zu vermeiden. Verharzungen an den Heizrohren verringern die Wärmeübertragung und sollten entfernt werden. Etwaige Fettreste begünstigen einen schnelleren Fettabbau des frischen Frittieröls und Qualitätsverluste beim Wiedereinschalten der Fritteuse. Wichtig: Spülen Sie die Frittierwanne nach der Reinigung gründlich aus, um sicherzustellen, dass Seifenreste aus der Fritteuse gespült werden.
Wenn Sie mehr über dieses und andere technische Themen im Bereich Frittieröl erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an FILTROX oder informieren Sie sich auf unserer Seite zur Frittierölfiltration
Mettler2Invest und FILTROX gehen Partnerschaft ein
Die Sitter Projekt AG, ein Gemeinschaftsunternehmen von Mettler2Invest AG und FILTROX Immobilien AG, übernimmt alle Liegenschaften des FILTROX Areals an der Moosmühlestrasse 6/8 in St. Gallen. Die Eigentumsübertragung wurde am 19. Dezember 2022 amtlich vollzogen. Mettler2Invest und FILTROX werden in der Neuausrichtung des Areals zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel ist es, die ab 2025 freiwerdenden Geschäftsflächen und die Baulandreserven in den nächsten Jahren zu einem vielfältigen Gewerbe-, Produktions- und Innovationsstandort zu entwickeln. Alle bestehenden Mietverträge auf dem Areal werden von der neuen Gesellschaft übernommen. Lesen Sie ganze Medienmitteilung …
Am 10. November 2022 fand die große Eröffnungsfeier der neuen Räumlichkeiten von FILTROX Southern Europe statt. Gemeinsam mit langjährigen Partnern, Kunden und Distributoren wurde das Event mit verschiedenen Präsentationen, Besichtigungen und einem geselligen Beisammensein gefeiert.